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    <title>Habits of the Heart (&quot; Eine Frage: Was glaubt ihr, dass eine Trollin eher »bumst« oder »verkehrt« ? &quot; (Hans Peter Duerr)) : Kommentare</title>
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    <description>&quot; Eine Frage: Was glaubt ihr, dass eine Trollin eher »bumst« oder »verkehrt« ? &quot; (Hans Peter Duerr)</description>
    <dc:publisher>Stefanie Imann</dc:publisher>
    <dc:creator>Stefanie Imann</dc:creator>
    <dc:date>2008-04-17T09:36:56Z</dc:date>
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    <title>Habits of the Heart</title>
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  <item rdf:about="http://habitsoftheheart.twoday.net/stories/4774198/#4868835">
    <title>ein schneller Gedanke</title>
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    <description>Wie weit geht denn diese &quot;Idee&quot; des Verzeihens? Eine grundsätzliche Bereitschaft des Verzeihens bedeutet konkret was? Vielleicht philosophisch, dass ich mir meiner eigenen Unfehlbarkeit bewusst bin. Doch muss der einzelne nicht heilig sein (also unfehlbar sein) um die Fehlbarkeit eines anderen wahrzunehmen und wenn es für ihn notwendig erscheint anzusprechen. Schließlich kann ich mir auch selbst nur so viel Fehlbarkeit zugestehen, wie es meiner Selbstwahrnehmung entspricht - ansonsten verschwinde ich selbst in dem Sumpf der Fehler und Schuldzugeständisse, seien es die eigenen oder die des anderen, wie eine überlagernde Masse, die Wahrnehmung einschränkend. Denn die Konsequenz und deren Verantwortung bleibt auch dann bestehen, wenn ich verzeihe... vielleicht ist dieses Zugestehen die Stärke von Liebe und Freundschaft - die eine bewusste Entscheidung ist.</description>
    <dc:creator>IkarosSikinnos</dc:creator>
    
    <dc:rights>Copyright &#169; 2008 IkarosSikinnos</dc:rights>
    <dc:date>2008-04-17T09:36:56Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://habitsoftheheart.twoday.net/stories/1347784/#4828064">
    <title>Ich glaube nicht, das die Griechen die Handlungen ihrer Götter als Vorbild nahmen....</title>
    <link>http://habitsoftheheart.twoday.net/stories/1347784/#4828064</link>
    <description>Ich glaube nicht, das die Griechen die Handlungen ihrer Götter als Vorbild nahmen. Sehr oft werden Dichter als Lügner, wegen der Darstellung von den Göttern als grausam, eitel, usw., geschmäht.</description>
    <dc:creator>babu (anonym)</dc:creator>
    
    <dc:rights>Copyright &#169; 2008 babu (anonym)</dc:rights>
    <dc:date>2008-03-31T19:36:55Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://habitsoftheheart.twoday.net/stories/4812904/#4818792">
    <title>Klingt alles sehr gut!&lt;br /&gt;
Ich freu mich schon auf das erste SonntagsMatinee...</title>
    <link>http://habitsoftheheart.twoday.net/stories/4812904/#4818792</link>
    <description>Klingt alles sehr gut!&lt;br /&gt;
Ich freu mich schon auf das erste SonntagsMatinee oder den Salon.&lt;br /&gt;
Grüße Larissa</description>
    <dc:creator>larissa-laura</dc:creator>
    
    <dc:rights>Copyright &#169; 2008 larissa-laura</dc:rights>
    <dc:date>2008-03-27T17:37:55Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://habitsoftheheart.twoday.net/stories/4812904/">
    <title>Osternest reloaded</title>
    <link>http://habitsoftheheart.twoday.net/stories/4812904/</link>
    <description>&lt;img title=&quot;&quot; height=&quot;150&quot; alt=&quot;osterbueffett&quot; width=&quot;200&quot; align=&quot;left&quot; class=&quot;left&quot; src=&quot;http://static.twoday.net/HabitsOfTheHeart/images/osterbueffett.jpg&quot; /&gt;&lt;b&gt;Nach zweijähriger Pause beschlossen wir in diesem Jahr als einen Anfangspunkt in Köln unser traditionelles Osternester Suchen wieder aufzugreifen. Mit Evas Unterstützung wurden Einladungen verschickt, Einkäufe getätigt und der Raum schön hergerichtet. Zwei Zufallsgäste halfen bei der Gestaltung des Büfetts und so fanden sich am Ende ein gutes Dutzend Menschen zum späten Frühstück ein. Etwas unkoordieniert wurden danach eilig die Nester und einzelne Eier versteckt. Das Wetter spielte an diesem Tag wunderbar mit und das war auch wichtig: die Sucherei zog sich dann doch beinahe eine Stunde hin. &lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Danach versammelte sich die Truppe gemütlich vor dem Kamin, Zeit für Gespräche. In verschiedenen Konstellationen wurden zukünftige Aktivitäten geplant: zusammen mit dem &lt;a href=&quot;http://www.der-dritte-ort.org/inside/2007/11/der-dritte-ort.html&quot;&gt;Dritten Ort&lt;/a&gt; ist zunächst eine Art &quot;SonntagsMatinee&quot; an verschiedenen Orten in Köln geplant. Arbeitstitel ist vorläufig &quot;poly - tope Gesellschaft&quot; - was mich aber noch nicht so recht vom Hocker reißt. Als Startpunkt wird es ab Mai jeweils monatlich ein gemeinsames Sonntagsfrühstück mit &quot;Kultur&quot; geben. Eine erste Gästeliste ist erstellt, vier Termine stehen bereits Fest.&lt;br /&gt;
Beinahe größeren Anklang fand die Idee eines regelmäßigen &quot;Abendsalons&quot; der als Erweiterung oder später an Stelle des Sonntagsfrühstücks in Planung ist. Wir freuen uns auf jeden Fall auf den Start einer ersten Testphase in zwei Monaten. Wichtig ist uns lediglich ein inhaltlicher Zusammenhang aller Veranstaltungen, die dazu dienen, neue Netzwerke aufzubauen und unseren Lebensstil zu erweitern und darzustellen.</description>
    <dc:creator>Stefanie Imann</dc:creator>
    <dc:subject>&lt;a href=&quot;http://habitsoftheheart.twoday.net/topics/Dorfleben&quot;&gt;Dorfleben&lt;/a&gt;</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2008 Stefanie Imann</dc:rights>
    <dc:date>2008-03-25T18:12:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://habitsoftheheart.twoday.net/stories/4806075/">
    <title>Herzgebirge</title>
    <link>http://habitsoftheheart.twoday.net/stories/4806075/</link>
    <description>&lt;img title=&quot;&quot; height=&quot;150&quot; alt=&quot;lettre&quot; width=&quot;110&quot; align=&quot;left&quot; class=&quot;left&quot; src=&quot;http://static.twoday.net/HabitsOfTheHeart/images/lettre.jpg&quot; /&gt; &lt;b&gt;Die neue &lt;/b&gt;&lt;a href=&quot;http://www.lettre.de/aktuell.html&quot;&gt;Lettre International, Heft 80&lt;/a&gt; &lt;b&gt;fängt diesmal sehr vielversprechend poetisch mit einem Artikel von Giwi Margwelaschwili an: &quot;Wir sind Alpinisten der Gedichtweltverwaltung und klettern in den Bergen des Herzens. Wir haben uns den höchsten Berg in dem ganzen Herzgebirge als Ziel genommen, den Gipfel der reinen Verweigerung. So heißt dieser Peak. Übrigens nicht zu Unrecht, denn majestätisch hoch und unnahbar ragt der Zacken in den Himmel. Eigentlich sind wir eine Rettungsmannschaft. Viel zu oft kommt es nämlich vor, dass sich ein lyrisches Ich in diesem Gebirge versteigt und klagend seine Hilferufe per Funk in die schon ziemlich dünne Gedichtwelthochgebirgsluft hinausschickt.&quot;&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wunderbar geht es später, nach längerer Auflistung diverser, lauernder Gefahren ins diesem Gebirge, weiter: &quot;Jetzt könnten Sie sich fragen, lieber Leser, ob wird den lyrischen Egos in den Niederungen und Tiefebenen der Gedichtwelt auch hinreichende Informationen über die große Gefahr haben zukommen lassen, die der Peak des Herzhochgebirges für sie bedeutet. Sie könnten fragen, ob wir diesen Egos auf extra dazu einberufenen Versammlungen nicht einschärfen, dass es für sie notwendig ist, den Peak - wenn überhaupt - nur gemeinsam und unter der Führung eines erfahrenen Herzbergsteigers der Versweltverwaltung zu besteigen. Und Sie würden vielleicht staunen, wenn wir Ihnen antworteten: &quot;Nein, mein Herr, den lyrischen Egos, die auf den Peak des Herzhochgebirges wollen, raten wir in keiner Weise ab. Wir informieren sie vorsätzlich nicht über die Gefahren, die sie beim Aufstieg dort erwarten. Damit würden wir die Lyrischen nur abschrecken, sich in unserem Herzhochgebirge als Bergsteiger zu versuchen.&quot; [...]&lt;br /&gt;
Sieht diesmal nach sehr guter Lektüre aus, zumal die Lettre diesmal noch mehrere weitere Artikel bringt, die mich sehr interessieren.</description>
    <dc:creator>Stefanie Imann</dc:creator>
    <dc:subject>&lt;a href=&quot;http://habitsoftheheart.twoday.net/topics/Kulturelle+Vielfalt&quot;&gt;Kulturelle Vielfalt&lt;/a&gt;</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2008 Stefanie Imann</dc:rights>
    <dc:date>2008-03-21T22:53:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://habitsoftheheart.twoday.net/stories/4805974/">
    <title>Kölner Stadtleben bei Regen und Schnee</title>
    <link>http://habitsoftheheart.twoday.net/stories/4805974/</link>
    <description>&lt;img title=&quot;&quot; height=&quot;113&quot; alt=&quot;salon_schmitz&quot; width=&quot;150&quot; align=&quot;left&quot; class=&quot;left&quot; src=&quot;http://static.twoday.net/HabitsOfTheHeart/images/salon_schmitz.jpg&quot; /&gt; &lt;b&gt;Trotz gräßlichem Aprilwetter mitten im März zwei wunderbare Tage im Kölner Stadtleben verbracht. Gestern, nach eingen Fehlschlägen in einem netten indischen Imbiss auf der Aachener Straße gelandet. Die Laune stieg langsam, selbst die vereinzelten Hagelschauer konnten daran nichts ändern. Beinahe Berliner Flair erlebten wir danach in bequem eingesessenen Sesseln im Cafe Schmitz. Bei gutem Kaffee und leckerem Schokotörtchen die Zeit vergehen lassen, Leute beobachten (wobei mir mal wieder auffiel, wie merkwürdig der Kölner Kleidungsstil ist: Stilbrüche gehören da  unbedingt dazu), das kulturellle Angebot prüfen. Wir entschieden uns dann für den schon etwas älteren Film&lt;/b&gt; &lt;a href=&quot;http://movies.uip.de/elizabeth/&quot;&gt;Elisabeth&lt;/a&gt; &lt;b&gt;und haben uns gut unterhalten. Auffällig: Cate Blanchett spielte sämtliche Mitakteure mühelos an die Wand, so dass diese doch etwas blass wirkten. Recht kitschig wurde es phasenweise auch: sie in glänzender Rüstung auf dem weißen Pferd - doch das gehört eben zu so einem Schinken mit dazu. Danach noch gemütlicher Ausklang des Abends in einer unserer Lieblingsbars. &lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Heute dann aufwachen mit Blick auf den Schnee im Garten. Nettes Frühstücken bei den Nachbarn, der Besuch dort hatte frische Brötchen beigesteuert. Mit Eva und Brigitta gings dann zum Einkauf fürs morgige Osterfrühstück, schwer beladen (mit Futter für mindestens die ganze Woche)  zurück ins &quot;Dorf&quot; und zum traditionellen Eierfärben bei Heide, wie immer gemütlich bei Tee, kandiertem Ingwer und anderen Leckereien. &lt;br /&gt;
Da Julio noch dringend nette Beigaben für die Osternester besorgen wollte, machten wir uns am späten Nachmittag erneut auf den Weg in die Innenstadt. Vorgesehen war eigentlich nur ein kurzer Gang zum  &lt;a href=&quot;http://www.zweitausendeins.de&quot;&gt;Zweitausendeins&lt;/a&gt; auf der Ehrenstraße. Jedoch wurde unterwegs noch allerlei Schnickes in diversen Läden gefunden, der Buchladen später schließlich mal wieder schwer bepackt verlassen. Beinahe verhungert fanden wir nach mehreren Irrwegen zu einer Neuentdeckung von uns, dem &lt;a href=&quot;http://www.alcazar-koeln.de&quot;&gt;Alcazar&lt;/a&gt;. Danach leichte Ermüdungserscheinungen: der geplante Kinobesuch fiel aus, stattdessen Ausklang dieses Abends in der heimatlichen Badewanne.</description>
    <dc:creator>Stefanie Imann</dc:creator>
    <dc:subject>&lt;a href=&quot;http://habitsoftheheart.twoday.net/topics/Stadtleben&quot;&gt;Stadtleben&lt;/a&gt;</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2008 Stefanie Imann</dc:rights>
    <dc:date>2008-03-22T21:52:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://habitsoftheheart.twoday.net/stories/4775454/">
    <title>Verzeihen 2</title>
    <link>http://habitsoftheheart.twoday.net/stories/4775454/</link>
    <description>&lt;b&gt;&quot;Handeln, das an Untaten versagt, dem die Untat gleichsam den Boden unter den Füßen wegzieht, bewegt sich im Geflecht der Taten, und Verfehlungen sind auch Taten in dem gleichen Sinne, wie mißratene Gegenstände immer noch das Produkt des Herstellens sind. Dass aber das Vergeben eine dem Handeln selbst innewohnende Fähigkeit zur Korrektur des Mißratenen ist, zeigt sich vielleicht am deutlichsten in der merkwürdigen Tatsache, dass das Verzeihen, also das Rückgängigmachen eines Gehandelten, die gleiche Person-enthüllenden und Bezug-stifenden Charaktere aufweist wie das Handeln selbst.&quot; (Hannah Arendt, Vita aktiva, S. 308) &lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Arendt führt im weiteren aus, dass das Vergeben immer ein persönlicher Akt ist: nicht die Tat an sich wird vergeben, sondern man verzeiht eine Sache um einer Person selbst willen. Man könnte sagen, dem menschlichen Aspekt, der niemals unfehlbar ist. Diese Art zu  Verzeihen schafft wiederum Bindungen und Bezugsrahmen der Menschen untereinander. An Orten, an denen mir auch &quot;Fehltritte&quot; vergeben werden, an denen auch &quot;Unglücksfälle&quot; oder Leiden um meiner selbst willen in Kauf genommen werden, kann ich immer wieder neue Abenteuer wagen, neue Dinge erproben - es ermöglicht mir ein Leben in Freiheit und ein Ausschöpfen meiner Möglichkeiten. Gleichzeitig setzt natürlich ein Lerneffekt ein: eine Gruppe, die im sozialen Zusammensein neue Wege einschlagen möchte, anfängt eigene Regeln für ein Miteinander aufzustellen, ist sich dessen bewußt, dass an diesen Stellen mehr Fehler passieren werden, als dies auf ausgetretenen Pfaden der Fall ist. In der gemeinsamen Auseinandersetzung wird ebenfalls klar, dass das &quot;Unrecht&quot; als solches bestehen bleibt: jemand hat sich falsch verhalten und gleichzeitig die Gruppe oder einzelne ihrer Mitglieder in Mitleidenschaft gezogen. Ein höheres Maß an gegenseitigem Verständnis ist nötig, gleichzeitig ist von den Beteiligten allerdings ein höheres Maß an Umsicht gefordert.</description>
    <dc:creator>Stefanie Imann</dc:creator>
    <dc:subject>&lt;a href=&quot;http://habitsoftheheart.twoday.net/topics/Fertigkeiten&quot;&gt;Fertigkeiten&lt;/a&gt;</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2008 Stefanie Imann</dc:rights>
    <dc:date>2008-03-10T22:18:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://habitsoftheheart.twoday.net/stories/4774198/">
    <title>Verzeihen</title>
    <link>http://habitsoftheheart.twoday.net/stories/4774198/</link>
    <description>&lt;b&gt;&quot;Das Heilmittel gegen Unwiderruflichkeit - dagegen, dass man Getanes nicht rückgängig machen kann, obwohl man nicht wußte und nicht wissen konnte, was man tat - liegt in der menschlichen Fähigkeit, zu verzeihen. [...] Verfehlungen sind alltägliche Vorkommnisse, die sich aus der Natur des Handelns selbst ergeben, das ständig neue Bezüge in ein schon bestehendes Bezugsgewebe schlägt; sie bedürfen der Verzeihung, des Vergebens und Vergessens, denn das menschliche Leben könnte gar nicht weitergehen, wenn die Menschen sich nicht ständig gegenseitig von den Folgen dessen befreien würden, was sie getan haben, ohne zu wissen was sie tun. Nur durch dieses dauernde gegenseitige Sich - Entlasten und Entbinden können Menschen, die mit der Mitgift der Freiheit auf die Welt kommen, auch in der Welt frei bleiben, und nur in dem Maße, in dem sie gewillt sind, ihren Sinn zu ändern und neu anzufangen, werden sie instand gesetzt, ein so ungeheueres und ungeheuer gefährliches Vermögen wie das der Freiheit und des Beginnens einigermaßen zu handhaben.&quot; (Hannah Arendt, Vita Aktiva oder vom tätigen Leben, Piper, 3. Auflage 2005, S.303ff)&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hannah Arendt bezieht sich in dieser Textstelle auf ihren Begriff des &quot;Handelns&quot; - also Taten, die einen Anfang haben, sowie jemanden der sie beginnt und &quot;Mittäter&quot;, die die Tat unterstützen und voranbringen. Ein Beispiel wäre der Bau eines Wikingerschiffes und die darauf folgende, gemeinsame Raubfahrt an fremde Gestade. NIemand kann vorher absehen, ob die Schiffsbesatzung überleben wird, im Sturm umkommt, reiche Beute mit nachhause bringt oder arm und verwahrlost an den heimatlichen Herd zurückkehrt. Es steht jedermann frei, an der Fahrt teilzunehmen, Fehler in der Planung oder Unwissenheit über ferne Länder sind mögliche Gefahrenquellen, auf die die Mannschaft sich einläßt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Allerdings läßt sich Arendts Zitat ebenso auf beinahe alle Situationen des menschlichen Miteinanders anwenden: Menschen treffen täglich mit ihren Stärken, aber auch mit ihren Unzulänglichkeiten aufeinander: sei es beim gemeinsamen Abendessen, bei der Planung einer Veranstaltung, in Gemeinschaftsprojekten oder ganz profan wenn sie irgendeine Form von Arbeit zusammen unternehmen und sei es nur die Zubereitung einer Mahlzeit. Verschiedene Meinungen und Herangehensweisen prallen dann oft aufeinander. &lt;br /&gt;
In der Regel sucht man sich mit zunehmendem Alter und Erfahrung die Menschen recht genau aus, mit denen man häufiger am gleichen Tisch sitzen möchte. Ebenfalls wird einem zunehmend bewußt, dass es den &quot;perfekten&quot; und immer richtig handelnden und sprechenden Menschen nicht gibt. Und man selbst diese Perfektion aller Wahrscheinlichkeit nach genauso wenig erreichen wird. Dort setzt schon der erste &quot;Verzeihensmechanismus&quot; mir selbst gegenüber ein: immer wieder Fehler zu machen und gerade im zwischenmenschlichen Bereich niemals allen gegenüber wirklich fair und gerecht handeln zu können. Im Laufe der Jahre findet sich, wenn alles gut läuft, aus diesem Gesamtpool der &quot;Unperfekten&quot; ein wohlwollender Freundeskreis zusammen, der in etwa dem eigenen Lebensstil mit all seinen Bedürfnissen, Werten und alltäglichen Umgangsformen am Meisten entspricht. Dieser Kreis an Menschen kann in Kontinuität allerdings nur dann Bestand haben oder sogar produktiv tätig werden, wenn sich alle Beteiligten der Notwendigkeit des ständigen Verzeihens bewußt sind - normalerweise eine soziale Fertigkeit, die wir schon als Kinder in der Familie erlernen.  Bei dem täglichen &quot;Verzeihen&quot; scheint es sich um eine Art &quot;sozialen Vertrag&quot; zu handeln, der stillschweigend zum größten Teil von allen eingehalten wird. Personen, die diesen Vertrag nicht einhalten und unnachsichtig jeden Verfehlung und jede vermeintliche Charakterschwäche der anderen deutlich und öffentlich aussprechen (ohne sich selbst über die eigenen Unzulänglichkeiten bewußt zu sein oder diese gleichwertig und im Sinne gegenseitigen Verständnisses zur Diskussion zu stellen) fallen normalerweise früher oder später aus dem Kreis der Freunde heraus. Ein soziales Miteinander, dass durchaus auch Kritik und Diskussion zuläßt, ist ohne die grundsätzliche Bereitschaft des Verzeihens und wirklichen Vergebens und Vergessens nicht möglich.</description>
    <dc:creator>Stefanie Imann</dc:creator>
    <dc:subject>&lt;a href=&quot;http://habitsoftheheart.twoday.net/topics/Fertigkeiten&quot;&gt;Fertigkeiten&lt;/a&gt;</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2008 Stefanie Imann</dc:rights>
    <dc:date>2008-03-08T14:58:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://habitsoftheheart.twoday.net/stories/4764514/">
    <title>HandWerk von Richard Sennett</title>
    <link>http://habitsoftheheart.twoday.net/stories/4764514/</link>
    <description>&lt;b&gt;Über 300 Seiten von Richard Sennetts Werk habe ich nun hinter mir. Ob ich die restlichen gut 130 auch noch schaffen werde? Leider muss ich das bezweifeln. So beeindruckend Sennetts Persönlichkeit in der direkten Diskussion ankommt, so sehr langweilte mich sein Buch. Ich kann mich auch erinnern, es ging mir schon &lt;/b&gt;&lt;a href=&quot;http://habitsoftheheart.twoday.net/topics/Intimitaet/&quot;&gt;einmal&lt;/a&gt;  &lt;b&gt;so. Was man seinem aktuellen Werk zugute halten muss: es ist auf jeden Fall leicht verständlich.  Mein Wissen über die zehntausendjährige Geschichte der Ziegelsteinherstellung hat sich deutlich erhöht. Ebenso bin ich über alte Handwerkskünste wie Glasbläserei, Töpfern, Geigenbau sowie diverse französische Kochrezepte bestens informiert. &lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Was mich eigentlich interessierte, blieb weitgehend auf der Strecke bei dieser Fülle an langatmigem Detailwissen. Orginelle Gedankengänge, die über die bereits in der Diskussion am Freitag hinausgehen, finden sich kaum. Die gesellschaftlichen Auswirkungen auf das zunehmende Verschwinden der Handwerkskunst werden wenig behandelt, ebenso vermisse ich weitere Beispiele, auf welche Lebensbereiche sich die handwerklichen Fertigkeiten und ihre Auswirkungen auf das alltägliche Leben ausdehnen lassen. Passagen wie diese haben im Buch leider Seltenheitswert:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;i&gt;&quot;Es mag der Eindruck entstehen, dass dieses Verständnis guten Übens der Verbindlichkeit zu geringe Bedeutung beimißt, doch ein verbindliches Engagement dieser Art hat zwei Seiten: die Entscheidung, dass eine Sache es wert sei, getan zu werden, oder dass eine bestimmte Person es wert sei., Zeit mir ihr zu verbringen; und die Pflicht, die wir gegenüber einer Sitte oder den Bedürfnissen eines Menschen empfinden. Der Rhythmus organisiert eine Verbindlichkeit im zweiten Sinne. Wir lernen, wie wir eine Pflicht immer wieder erfüllen. Theologen haben schon vor langer Zeit gezeigt, dass religiöse Rituale wiederholt werden müssen, wenn sie Überzeugungskraft erlangen sollen: Tag für Tag, Monat für Monat, Jahr für Jahr. Die Wiederholung sorgt für Stabilität, doch in der religiösen Übung wird sie deshalb nicht schal. Der Zelebrierende antizipiert jedes Mal, dass etwas Bedeutendes geschehen wird.&quot;&lt;/i&gt; (a.a.O., S.238)</description>
    <dc:creator>Stefanie Imann</dc:creator>
    <dc:subject>&lt;a href=&quot;http://habitsoftheheart.twoday.net/topics/Fertigkeiten&quot;&gt;Fertigkeiten&lt;/a&gt;</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2008 Stefanie Imann</dc:rights>
    <dc:date>2008-03-06T15:27:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://habitsoftheheart.twoday.net/stories/4751368/">
    <title>Dorfidylle mitten in Köln</title>
    <link>http://habitsoftheheart.twoday.net/stories/4751368/</link>
    <description>&lt;b&gt;Seit Mitte August letzten Jahres sind wir nun in Köln gelandet. Weg vom einsamen Dorfleben, irgendwo in der Nähe Gießens, kulturell beinahe verhungert. Was wir hier angetroffen haben ist eine fast schon ländliche Idylle hinter einer häßlichen Tankstelle. Über einen kleinen Weg erreicht man ein grünes Gelände, mit kleinen, hingetupften Häuschen. Von Anfang an durch die 72-jährige Vermieterin und deren Tochter freundlich aufgenommen und des öfteren mit köstlichem Essen verwöhnt. &lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Recht schnell wurde klar, dass unser ruhiges Leben der letzten &lt;img title=&quot;&quot; height=&quot;113&quot; alt=&quot;Esstisch1&quot; width=&quot;150&quot; align=&quot;right&quot; class=&quot;right&quot; src=&quot;http://static.twoday.net/HabitsOfTheHeart/images/Esstisch1.jpg&quot; /&gt;Jahre sein Ende gefunden hatte: zunächst wohnte &lt;a href=&quot;http://www.jensscholz.com&quot;&gt;Jens&lt;/a&gt; für einige Monate bei uns, der mittlerweile ganz nach Köln übersiedelte. Ab Februar zogen Eva und &lt;a href=&quot;http://www.baubastic.de/&quot;&gt;Dave&lt;/a&gt; in eines der Nachbarhäuschen. Vorgestern großes Reibekuchen Essen mit acht Leuten bei Heide, der Vermieterin. Beinahe fühlt man sich an alte Familientage zurückerinnert: Häufig finden sich &quot;Dorfbewohner&quot; und Gäste rund um Evas und Daves Kamin zum gemeinsamen Abendessen ein.&lt;br /&gt;
Weitere Schritte in eine größere Öffentlichkeit sind geplant: Am 15. März wird es hier ein erstes Planungstreffen zu &lt;a href=&quot;http://www.rabenclan.de&quot;&gt;Calibans wundersamer Wandlung&lt;/a&gt; geben, gefolgt von einem Ostereier Versteck - und Suchspiel am Ostersonntag. Alles wunderbar und genau wie ich es mir gewünscht habe. Trotzdem gewöhnungsbedürftig: Plötzlich kommen Menschen unversehens zum Plausch vorbei, Nepalreisende stranden an unseren Gestaden, Nachbarn bringen Prospekte zur Verschönerung unserer Wohnung vorbei und Heide sucht Unterhaltung beim Ausführen ihrer Hunde. Dazu kommen dann natürlich noch eigene Gäste, die ebenfalls mit am Abendbrottisch integriert werden. Spannend,  wies hier weitergeht. Kulturelle Abendsalons seitens des &lt;a href=&quot;http://www.der-dritte-ort.org/&quot;&gt;Dritten Ortes&lt;/a&gt; sind in Planung.</description>
    <dc:creator>Stefanie Imann</dc:creator>
    <dc:subject>&lt;a href=&quot;http://habitsoftheheart.twoday.net/topics/Dorfleben&quot;&gt;Dorfleben&lt;/a&gt;</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2008 Stefanie Imann</dc:rights>
    <dc:date>2008-03-02T12:00:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://habitsoftheheart.twoday.net/stories/4382238/">
    <title>Höhlenreise</title>
    <link>http://habitsoftheheart.twoday.net/stories/4382238/</link>
    <description>&lt;img title=&quot;&quot; height=&quot;150&quot; alt=&quot;Schluchttautavel&quot; width=&quot;200&quot; align=&quot;left&quot; class=&quot;left&quot; src=&quot;http://static.twoday.net/HabitsOfTheHeart/images/Schluchttautavel.jpg&quot; /&gt;&lt;b&gt;Der Jäger erwartet mich. Wir sind Freunde. Er begleitet mich tiefer in die Schlucht, bis zu der großen roten Höhle einige Meter über dem Boden. Wir klettern nach oben, ich lege mich auf den kalten Boden, sehe die Wand der Schlucht gegenüber. Im Hintergrund der Höhle sind viele kleine schwarzhaarige Männer, sie bilden einen Kreis um mich. Sie fangen an mich zu zerlegen. Jeder einzelne Finger, jede Zehe wird abgetrennt, ich verschwinde. Was sie tun, weiß ich nicht, doch ich vertraue ihnen.&lt;br /&gt;
Später liege ich wieder auf dem Höhlenboden, neu erschaffen. In allen Gelenken ensteht eine leise Rotationsbewegung, alles renkt sich neu ein, ich bin entspannt. Alles findet seinen Platz. Ich erhalte eine deutliche Botschaft. Man wird sehen.&lt;/b&gt;</description>
    <dc:creator>Stefanie Imann</dc:creator>
    <dc:subject>&lt;a href=&quot;http://habitsoftheheart.twoday.net/topics/Reisenotizen&quot;&gt;Reisenotizen&lt;/a&gt;</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2007 Stefanie Imann</dc:rights>
    <dc:date>2007-10-23T14:55:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://habitsoftheheart.twoday.net/stories/4750358/">
    <title>Calibans wundersame Wandlung oder doch eher ein Liebesakt?</title>
    <link>http://habitsoftheheart.twoday.net/stories/4750358/</link>
    <description>&lt;img title=&quot;&quot; height=&quot;165&quot; alt=&quot;AktuellesBeltaine2008Panklein2&quot; width=&quot;204&quot; align=&quot;left&quot; class=&quot;left&quot; src=&quot;http://static.twoday.net/HabitsOfTheHeart/images/AktuellesBeltaine2008Panklein2.jpg&quot; /&gt; Welche Teufel oder Pane mich geritten haben, mich nun doch mal wieder um eine Festplanung des &lt;a href=&quot;www.rabenclan.de/index.php/Aktuelles/AktuellesBeltaine2008&quot;&gt;Rabenclan&lt;/a&gt; zu kümmern, kann ich gar nicht so genau sagen. Sicher ist auf jeden Fall, dass ich die Vorbereitung zu der Veranstaltung sicherlich nicht ohne &lt;a href=&quot;http://axonas.twoday.net/&quot;&gt;Julios&lt;/a&gt; weitreichende Unterstützung hinbekommen hätte. An dieser Stelle nochmal einen herzlichen Dank dafür!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schwierigkeiten ergaben sich relativ zügig, allein schon mit dem von uns gewählten, ersten Logo und dem ursprünglichen Titel &quot;Calibans Liebesakt&quot; - andererseits, was will man auch erwarten, wenn man sich Shakespeares &quot;Der Sturm&quot; zum Vorbild nimmt? Prompt pißte uns Ariel in die Suppe. Bild, Text und Konzept mußten geändert werden. Wobei die jetzige Werbung mir trotz allem als sehr gelungen erscheint. Was ist das Anliegen? Mir schwebt schon lange vor, Erotik, Sinnlichkeit, Sexualität in einen sinngebenden, rituellen Rahmen einzupassen. Das Ganze soll obendrauf noch Spaß machen, Fest und Lernen miteinander verbinden, eine Gemeinschaft stärken. Diese Veranstaltung anläßlich Beltaine ist ein erster Versuch, die Themen miteinander zu verbinden. Sicherlich wird sich dieser Versuch im Rahmen eines Vereinsfestes auf relativ harmlosen Boden bewegen, doch scheint es mir ein vielversprechendes Experiment zu werden - mit Potential zur weiteren Vertiefung im Kontext des &lt;a href=&quot;http://www.der-dritte-ort.org/&quot;&gt;Dritten Ortes&lt;/a&gt;.</description>
    <dc:creator>Stefanie Imann</dc:creator>
    <dc:subject>&lt;a href=&quot;http://habitsoftheheart.twoday.net/topics/Sinnliche+Rituale&quot;&gt;Sinnliche Rituale&lt;/a&gt;</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2008 Stefanie Imann</dc:rights>
    <dc:date>2008-03-01T21:27:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://habitsoftheheart.twoday.net/stories/4750170/">
    <title>Richard Sennett in Köln</title>
    <link>http://habitsoftheheart.twoday.net/stories/4750170/</link>
    <description>&lt;b&gt;Gestern abend zur Eröffnung der &lt;/b&gt;&lt;a href=&quot;http://www.litcologne.de&quot;&gt;Lit Cologne&lt;/a&gt; &lt;b&gt;besuchten wir bei stürmischen Wetter eine Diskussion und Lesung mit dem bekannten Soziologen&lt;/b&gt; &lt;a href=&quot;http://habitsoftheheart.twoday.net/?day=20051019&quot;&gt;Richard Sennett&lt;/a&gt; &lt;b&gt;in der&lt;/b&gt; &lt;a href=&quot;http://www.kulturkirche-koeln.de/&quot;&gt;Kulturkircher Köln&lt;/a&gt;.. &lt;b&gt;Beeindruckt hat mich die Menschenfreundlichkeit und Bescheidenheit dieses Mannes auf den ersten Blick. Noch sympathischer wurde er mir, als er die Diskussion nach gut 1, 5 Stunden beenden wollte, um draußen eine Zigarette zu rauchen. Dieses Vorhaben jedoch wurde von der Moderatorin vereitelt. Leider? Für mich als Raucherin vielleicht, trotzdem war ich auch die nächsten 20 Minuten weiterhin gefesselt.&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sennett stellte sein neuestes Buch &quot;HandWerk&quot; (Berlin Verlag; Auflage: 1, 10. Januar 2008) vor. &quot;Handwerk&quot; versteht sich eher im englischen Sprachgebrauch als im deutschen. Sennett spricht hier nicht nur vom klassischen Handwerker, also Schreiner, Maler, Mauerer, sondern er dehnt den Begriff auf &quot;Fertigkeiten&quot; aus. Diese Fertigkeiten schließen ebenso das Tun von Musikern, Programmierern, Laboranten, Schriftstellern, etc. ein.  Im Gegensatz zu seiner Lehrerin Hannah Arendt räumt Sennett dem &lt;i&gt;Homo faber&lt;/i&gt; einen größeren Stellenwert und Beitrag zum öffentlichen Leben ein, wenn er von den Verhaltensweisen moderner Linux - Programmierer spricht: &quot; Am &quot;griechischten&quot; ist Linux in seinem unpersönlichen Charakter. In Linux -Online- Workshops vermag man unmöglich zu erkennen, ob &quot;aristotle@mit.edu&quot; nun ein Mann oder eine Frau ist. [...] Ähnlich unpersönlich ging es auch bei den archaischen Handwerkern zu. In der Öffentlichkeit wurden die &lt;i&gt;demioergoi&lt;/i&gt; oft mit dem Namen ihres Berufsstandes angesprochen. Tatsächlich hat Handwerk stets etwas in dieser Weise Unpersönliches. [...] Dass Sie eine neurotische Beziehung zu Ihrem Vater haben, ist keine Entschuldigung dafür, dass Ihre Schwalbenschwanzverbindung nicht fest sitzt.[...] Man könnte auch sagen, dieses unverhohlen Unpersönliche bringt die Menschen dazu, sich nach außen zu wenden.&quot; (a.a.O., S. 41f.)&lt;br /&gt;
Für mich natürlich interessant, hier eine Verbindung zu meiner Massagetätigkeit aufzubauen. Von Sennett sind noch weitere zwei Bücher geplant, die ebenfalls für mich spannende Fragestellungen aufwerfen werden: &lt;i&gt;Krieger und Priester&lt;/i&gt;, eine Studie die sich &quot;mit der Gestaltung von Ritualen zum Umgang mit Aggression und Glaubenseifer&quot; (a.a.O., S. 18f.) befassen wird, sowie der dritte Band &lt;i&gt;Der Fremde&lt;/i&gt;, der &quot;die Fähigkeiten erkunden [soll], die erforderlich sind, um eine dauerhafte Umwelt zu schaffen und darin zu leben.&quot; (a.a.O., S.19)&lt;br /&gt;
Abschließend bleibt noch ein weiterer Pluspunkt Sennetts zu nennen: da die Diskussion auf Englisch stattfand, versprach er, langsam und deutlich zu sprechen - was er tatsächlich den gesamten Abend über durchhielt.</description>
    <dc:creator>Stefanie Imann</dc:creator>
    <dc:subject>&lt;a href=&quot;http://habitsoftheheart.twoday.net/topics/Fertigkeiten&quot;&gt;Fertigkeiten&lt;/a&gt;</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2008 Stefanie Imann</dc:rights>
    <dc:date>2008-03-01T20:18:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://habitsoftheheart.twoday.net/stories/4382014/#4658816">
    <title>remembering</title>
    <link>http://habitsoftheheart.twoday.net/stories/4382014/#4658816</link>
    <description>kann ich mich sehr gut daran erinnern. es war auf der autobahn in richtung südfrankreich...</description>
    <dc:creator>lemeuf (anonym)</dc:creator>
    
    <dc:rights>Copyright &#169; 2008 lemeuf (anonym)</dc:rights>
    <dc:date>2008-01-29T17:00:35Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://habitsoftheheart.twoday.net/stories/4383067/">
    <title>Reise zur schwarzen Wand</title>
    <link>http://habitsoftheheart.twoday.net/stories/4383067/</link>
    <description>&lt;b&gt;Trauer, Gedankenspiralen, Gefängnisse, komme nicht raus, immer wieder das gleiche, von morgens bis abends eine Soße. Es reicht mir. Über meinem Kopf kreisen die Rabenvögel, laut, krächzend, es sind sehr viele. Sie kommen näher, umrunden mich, berühren mich. Spitze Schnäbel zerhacken meinen Körper, das Innerste wird herausgerissen, sauber bis auf die Knochen. Ich liege in der Sonne, staubtrocken. Eine Herde Elefanten trampelt über mich, die Rippenbögen brechen, Hüftknochen zermalmt. Aus mir wird feiner roter Sand. Die Sonne brennt, Wind kommt auf. Er spielt mit meinem Staub, kleine Spiralen wirbeln durch die Luft, es ist wunderbar. Hier will ich bleiben. Es geht nicht um uns. Es ging noch nie um uns. Mach den nächsten Schritt. Endlich!&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Meine Füße berühren den dritten Ort. Die Erde ist krümelig, eiskalt, Herbst, beinahe November. Dieser Teil des Gartens ist grau, ein sehr lichtes nebeliges Grau, flirrend. Tote weiße Bäume ragen in den Himmel. Ein Friedhof, offene Gräber locken mit Wärme. &lt;br /&gt;
Heute nicht.&lt;br /&gt;
Irgendwo ist sie, sie fiel mich heute schon öfter an, groß und übermächtig. Ich gehe weiter. Vor mir eine riesige schwarze Wand, alles ist zu Ende. Ein Wunsch, ein Traum - dahinter möge das Paradies sein: Wärme, Farben, Licht, bunte glückliche Vögel. Ganz bestimmt. Ich berühre die Wand, sie glänzt. Es ist wie flüssiger Gummi oder Teer. Weich, nachgiebig, elastisch. Kein Durchkommen, kein Paradies auf der anderen Seite. Ich lasse mich in diese Wand fallen, es fühlt sich nach nichts an, die Angst läßt nach. Einfach eine schwarze Wand. Ich spiele mit ihr, lasse mich treiben, erkunde sie. Löse einen Teil von ihr ab, forme eine Art Tennisball und stecke ihn ein. Die Angst ist mein Verbündeter, ich trage sie mit mir. Mein Herz ist leicht, ich gehe weiter.</description>
    <dc:creator>Stefanie Imann</dc:creator>
    <dc:subject>&lt;a href=&quot;http://habitsoftheheart.twoday.net/topics/Reisenotizen&quot;&gt;Reisenotizen&lt;/a&gt;</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2007 Stefanie Imann</dc:rights>
    <dc:date>2007-10-25T20:10:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://habitsoftheheart.twoday.net/stories/4382220/">
    <title>Reisebekanntschaften</title>
    <link>http://habitsoftheheart.twoday.net/stories/4382220/</link>
    <description>&lt;b&gt;Wieder werde ich erwürgt. Diesmal geht es schneller. Ich liege auf der Erde. Pan erwartet mich. Sein Schwanz ist riesig, kraftvoll, dunkelrot, saftig. Er pulsiert, bebt vor Lust, ein Tropfen löst sich von der Spitze und fällt zu Boden. Pan blickt freundlich, zärtlich, einladend - er will ficken. Eigentlich stehe ich nicht auf Tiermenschen, doch ich bin ausgehungert, wild. Ich möchte Sex. Und ich mag ihn, er gefällt mir auf eine Art und er sieht aus, als könnte er es mir wunderbar machen. &lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit einem Gott vögeln? Ich spüre, wie ich immer feuchter werde, mich weiter und weiter öffne. Pure Lust, Freude an meinem Körper, ich spiele mit mir selbst, mir wird heiß. Alles in mir öffnet sich, fließt über, möchte ausgefüllt werden. Ich nicke ihm langsam zu. Er bewegt sich, er kommt über mich, sein riesiger Schwanz dringt sehr langsam in mich ein, immer tiefer und noch weiter. Kraft trifft auf Kraft. Wir sind gleich stark. Ich komme und in mir und mit ihm entsteht eine bunte, schillernde Kugel, sie wird immer größer, dehnt sich aus, leuchtet in allen Farben. Ein neues Universum. Wir lachen.</description>
    <dc:creator>Stefanie Imann</dc:creator>
    <dc:subject>&lt;a href=&quot;http://habitsoftheheart.twoday.net/topics/Reisenotizen&quot;&gt;Reisenotizen&lt;/a&gt;</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2007 Stefanie Imann</dc:rights>
    <dc:date>2007-10-19T14:35:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://habitsoftheheart.twoday.net/stories/4382156/">
    <title>Reise zum dritten Ort</title>
    <link>http://habitsoftheheart.twoday.net/stories/4382156/</link>
    <description>&lt;b&gt;Ich liege in einem Bett in Berlin. Ein Haus voller Sex. Nebenan wird gevögelt. Zwei Männer, eine Frau? Ich weiß es nicht. Sehr laut. Ein kalter Lufthauch im Zimmer, eisige Finger um meinen Hals. Sie erwürgen mich - schmerzlos. Meine Nasenflügel werden hart, weiß, mein Körper wie Stein. Denke an Argus als er in seinem Sarg lag mit dem Biberfell und den Pfeilen, dem Bogen. Ein Jägerfreund.  &lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mein Körper zerspringt in Millionen Einzelteile, Moleküle, unsichtbar. Sie verteilen sich rund um die gesamte Erdkugel. Ich rufe nach Verbündeten. Der Ort, den wir suchen, existiert bereits. Er wartet auf uns und unsere Geschenke. Ich laufe über die Erde - sie möchte ein Versprechen: sie möchte sich öffnen und überfließen, sie möchte gevögelt werden. Wir werden dort eine große Vagina in sie einlassen, feucht und füllig, saftig und weich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der schwarze Hund steht mitten auf der Autobahn. Schwanz eingekniffen, panische Angst im Blick, orientierungslos. Warnblinkanlagen werden eingeschaltet, Bremslichter leuchten. Gestaltlos finde ich ihn, wir verschmelzen. Ein gewaltiger Sprung und wir sind anderswo, Autos spielen keine Rolle. Wir laufen los, weit und kraftvoll. Der Hund legt sich zu Füßen des blauen Steins. Endlich zuhause.&lt;br /&gt;
Der blaue Stein ist schmal und hoch, das Licht pulsiert durch ihn und in ihm. Ein leises Pochen geht von ihm aus, er sendet es in die Erde.</description>
    <dc:creator>Stefanie Imann</dc:creator>
    <dc:subject>&lt;a href=&quot;http://habitsoftheheart.twoday.net/topics/Reisenotizen&quot;&gt;Reisenotizen&lt;/a&gt;</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2007 Stefanie Imann</dc:rights>
    <dc:date>2007-10-15T22:10:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://habitsoftheheart.twoday.net/stories/4382014/">
    <title>Reise in den Süden</title>
    <link>http://habitsoftheheart.twoday.net/stories/4382014/</link>
    <description>&lt;b&gt;Sommer 1994: Der schwarze Hund steht mitten auf der Autobahn. Schwanz eingekniffen, panische Angst im Blick, orientierungslos. Warnblinkanlagen werden eingeschaltet, Bremslichter leuchten. Ich schaffe es gerade noch, an ihm vorbeizukommen. Im Rückspiegel sehe ich, wie mein Hintermann den Hund voll erwischt - und das nächste Auto fährt über ihn. &lt;br /&gt;
Unsere Reise beginnt.&lt;/b&gt;</description>
    <dc:creator>Stefanie Imann</dc:creator>
    <dc:subject>&lt;a href=&quot;http://habitsoftheheart.twoday.net/topics/Reisenotizen&quot;&gt;Reisenotizen&lt;/a&gt;</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2007 Stefanie Imann</dc:rights>
    <dc:date>2007-10-15T13:53:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://habitsoftheheart.twoday.net/stories/2079679/#4187282">
    <title>Soviel Grass kann ich garnicht rauche ...</title>
    <link>http://habitsoftheheart.twoday.net/stories/2079679/#4187282</link>
    <description>Das ich mich mit diesem Saft über mehr als die ersten zwei absätze beschäftigen mag, versuchst du irgendwie besonders viele Fremdwörter zu Bloggen oder so ... &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Soll jetzt nix persönlich sein aber bevor ich mich damit beschäftige doch lieber mit Nuclearphysik, da kann ich mir zumindest noch ne Bombe Bauen</description>
    <dc:creator>netztaucher</dc:creator>
    
    <dc:rights>Copyright &#169; 2007 netztaucher</dc:rights>
    <dc:date>2007-08-22T00:10:55Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://habitsoftheheart.twoday.net/stories/2965031/#3466394">
    <title>*ping*</title>
    <link>http://habitsoftheheart.twoday.net/stories/2965031/#3466394</link>
    <description>*ping*</description>
    <dc:creator>Architeuthis</dc:creator>
    
    <dc:rights>Copyright &#169; 2007 Architeuthis</dc:rights>
    <dc:date>2007-03-22T15:26:05Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://habitsoftheheart.twoday.net/stories/1347784/#3125817">
    <title>das antike Denken</title>
    <link>http://habitsoftheheart.twoday.net/stories/1347784/#3125817</link>
    <description>Khaire!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch wir haben bei unseren Bemühungen, die antike griech. Religion für unsere Zeit zu &quot;rekonstruieren&quot;, immer wieder Probleme mit dem &quot;antiken Denken&quot; - und auch mit dem Wandel desselben. Denn ein Grieche zur Zeit Homers dachte nicht so wie einer im 3.Jh. Spannend ist die Beschäftigung damit aber alle Mal ;)</description>
    <dc:creator>akesios</dc:creator>
    
    <dc:rights>Copyright &#169; 2007 akesios</dc:rights>
    <dc:date>2007-01-01T13:36:24Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://habitsoftheheart.twoday.net/stories/2965031/">
    <title>Plädoyer für die Vielfalt des Denkens II</title>
    <link>http://habitsoftheheart.twoday.net/stories/2965031/</link>
    <description>&lt;b&gt;Des weiteren verlangen die Herausforderungen, die sich in den demokratischen Gesellschaftsordnungen unter den Bedingungen sozialer Komplexität stellen, innovative instituionelle Entwürfe. Tatsächliche erleben wir aber überall eine Erschöpfung utopischer Energie (Habermas), und unsere soziale Vorstellungskraft scheint uns gerade da zu verlassen, wo wir sie am dringendsten brauchen. Diese Erschöpfung utopischer Energie geht, was die Geschichte, die Gesellschaft und die Kultur betrifft, mit einem schwindelerregenden Gefühl der Kontingenz einher. Es sieht so aus, als könnte alles anders sein oder anders gewesen sein, nur sind unsere politischen Kulturen viel zu träge, um innovative Lösungen hervorzubringen. &lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
(Seyla Benhabib, Hannah Arendt - die melancholische Denkerin der Moderne, Rotbuch Rationen, 1998, S.326)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;i&gt;Ein demokratisches Volk muss seine Identität in der Öffentlichkeit in Szene setzen, damit es seine innere Vielfalt erkennen kann und mit den Folgen, die diese Vielfalt gegebenenfalls für sein Selbstverständnis hat, zurechtkommen kann. Sowohl bei Individuen wie bei Kollektiven wachsen sich Bedrohungen, die von einem Anderssein ausgehen und nicht zerstreut werden, zu Ressentiments gegenüber anderen aus, die nicht so sind wie man selbst. Die freie Öffentlichkeit in einer demokratischen Gesellschaftsordnung muss allen Gruppen in der Zivilgesellschaft in gleicher Weise die Möglichkeit zugestehen, sich in der Öffentlichkeit darzustellen. Jede neue soziale, kulturelle oder politische Gruppe präsentiert ihren Standpunkt den anderen oder stellt sich selbst den anderen so dar, dass sie sich umdeutend zu einer öffentlichen Erscheinung wandelt.&lt;/i&gt;&lt;br /&gt;
(a.a.O. S. 327)</description>
    <dc:creator>Thaleia</dc:creator>
    <dc:subject>&lt;a href=&quot;http://habitsoftheheart.twoday.net/topics/Kulturelle+Vielfalt&quot;&gt;Kulturelle Vielfalt&lt;/a&gt;</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2006 Thaleia</dc:rights>
    <dc:date>2006-11-20T12:55:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://habitsoftheheart.twoday.net/stories/2955974/">
    <title>Plädoyer für die Vielfalt des Denkens I</title>
    <link>http://habitsoftheheart.twoday.net/stories/2955974/</link>
    <description>&lt;b&gt;&quot;Im allgemeinen lehnen Intellektuelle Mord und Blutvergiessen ab. Viele von ihnen, aber keineswegs alle, verwerfen die Gewalt, predigen Toleranz und beschwören das Argument als das einzige aktzeptable Mittel, Streitigkeiten zu schlichten. Gleichwohl können ihre Handlungen ebenso zerstörerisch sein wie die ihrer zur Brutaltität neigenden Zeitgenossen. Bestimmte Annäherungen an das, was als das  Problem der Realtität bezeichnet wird, sind Beispiele dafür.&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
&lt;i&gt;(Paul Feyerabend, Die Vernichtung der Vielfalt, S.28)&lt;/i&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Feyerabend zitiert im weiteren Jaques Monod:&lt;br /&gt;
&lt;i&gt;Dies strenge und nüchteren Idee [die der objektiven Erkenntnis als der einzigen Quelle authentischer Wahrheit] die keine Erklärung bietet, sondern einen asketischen Verzicht auf jede weitere geistige Nahrung fordert, konnte die angeborene Angst nicht beruhigen; im Gegenteil - sie steigerte die Angst aufs höchste. Sie wollte eine hunderttausendjährige, ganz dem menschlichen Wesen assimilierte Tradition mit einem Schlage auslöschen; sie hob den alten animistischen Bund des Menschen mit der Natur auf und hinterließ anstelle dieser unersetzlichen Verbindung nur ein ängstliches Suchen in einer eisigen, verlorenen Welt. Wie konnte eine solche Idee, für die nichts als eine puritanische Anmaßung zu sprechen schien, akzeptiert werden? Sie ist nicht akzeptiert worden, bis heute nicht. Wenn sie sich trotzdem durchgesetzt hat, dann allein aufgrund ihrer erstaunlichen Leistungsfähigkeit.&lt;/i&gt;</description>
    <dc:creator>Thaleia</dc:creator>
    <dc:subject>&lt;a href=&quot;http://habitsoftheheart.twoday.net/topics/Kulturelle+Vielfalt&quot;&gt;Kulturelle Vielfalt&lt;/a&gt;</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2006 Thaleia</dc:rights>
    <dc:date>2006-11-15T18:33:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://habitsoftheheart.twoday.net/stories/2079679/#2499469">
    <title>Ein Plädoyer für´s Bürgergeld?</title>
    <link>http://habitsoftheheart.twoday.net/stories/2079679/#2499469</link>
    <description>Ein Plädoyer für´s Bürgergeld?</description>
    <dc:creator>KleinesF (anonym)</dc:creator>
    
    <dc:rights>Copyright &#169; 2006 KleinesF (anonym)</dc:rights>
    <dc:date>2006-08-08T12:28:40Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://habitsoftheheart.twoday.net/stories/2079679/">
    <title>Sex, Freiheit, Zuversicht - ein Pas de Deux</title>
    <link>http://habitsoftheheart.twoday.net/stories/2079679/</link>
    <description>Entrée&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nehmen wir an, ein anarchistischer Satanist, ein fröhlicher Polymythologe und eine ästhetizistische Sensualistin würden unter den Augen aller die Wörter Sex, Freiheit und Zuversicht unter Zugabe einiger Kräuter in einen Kessel geben, in dem Met gebraut wurde, den eine Festgemeinschaft trinken sollte. Sicher, hier geht es um ein heidnisches Spektakel mit viel Gelächter, merkwürdigen Gestalten und obskurantistischer Wortmagie. Welche Reichweite hätte aber diese Wortmagie? Naheliegend für eine heidnische Veranstaltung wäre eine spezifizierte, lokale, den Horizont des Rituals nicht verlassende Stoßrichtung des performativen Sprechaktes. Ideologische Bekenntnisse und Ausrufungen, seien sie nun politischer, esoterischer oder psychologischer Art sind da fehl am Platz.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Allerdings erweitert sich die Stoßrichtung an dieser Stelle dennoch erheblich. Unsere drei Protagonisten hatten sich vorgenommen, den gemeinsamen Weg, den die Konzeption der Zeremonie den Teilnehmern vorgab, &quot;abstrakt&quot; zu beschreiten. Diese seltsame Prädizierung rekurriert weniger auf die Bedeutung von &quot;unanschaulich&quot; oder &quot;nichtsinnlich&quot; (und damit als Gegenbegriff zu  &quot;konkret&quot;), sondern auf eine Wortverwendung, die in der literarischen Zauberwelt Carlos Castanedas auf das Konzept des magischen Unbeschreiblichen, des &quot;Nagual&quot; referiert:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch wenn uns die Schar der erkenntnistheoretischen Biedermeier einreden will, dass der Palast der Sprache mit seinen Ecken und Winkeln zugleich ein hermetisch verriegeltes Gefängnis sei, aus dem es für unser Erleben angeblich kein Entrinnen gibt, gibt es Eindrücke, Handlungsweisen, Erlebnisse und Widerfahrnisse , die uns nicht nur aus den vorgezeichneten Bahnen unserer Lebensform werfen, sondern auch die Möglichkeiten unserer Sprache transzendieren. Neben der Poesie (und mit ihr verwandt) ist dies das Revier der Magie. Wenn wir die Grenzen der Zivilisation vorübergehend überqueren, um in die Magie einzutauchen (und damit ist nicht die Welt von Harry Potter gemeint), werden wir mit einer Erkenntnis konfrontiert, die einem Vulgär-Wittgensteinerianer nur als  philosophischer Unsinn erscheinen kann: Es ist  &quot;die Erkenntnis, dass Wissen und Sprache unabhängig voneinander bestehen können.&quot;  (1) &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Castanedas Supermann namens Don Juan erläutert die systematische Nutzung solcher Erkenntnis anhand des Umgangs, den ein Zauberer mit der ominösen Entität &quot;Geist&quot; (für die auch synonym die Bezeichnungen &quot;die Unendlichkeit&quot; oder &quot;die Absicht&quot; verwendet werden) pflegt: &quot;Für einen Zauberer ist der Geist ein Abstraktum, weil er ganz einfach von ihm weiß  - ohne Worte, sogar ohne Gedanken. Er ist ein Abstraktum, weil der Zauberer sich den Geist nicht vorstellen kann. Aber auch ohne Aussicht oder den Wunsch, den Geist zu verstehen, pflegt der Zauberer Umgang mit ihm.  Er erkennt ihn, er beschwört ihn herbei, er lockt ihn hervor, er macht sich vertraut mit ihm und bringt ihn durch seine Taten zum Ausdruck.&quot;(2)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wer Freude am Wagemut hat, der kann der Zuversicht, dem Sex und der Freiheit ähnlich gegenüber treten, kann sie ebenfalls als Abstraktum in diesem zweiten, magischen Sinne erleben. Der zauberische Umgang folgt ähnlich wie beim oben erwähnten castanedischen &quot;Geist&quot; der Maxime: &quot;Für einen Zauberer ist ein Abstraktum etwas, wofür es im menschlichen Leben kein Gegenstück gibt. (...) Die Zauberer begegnen dem Abstrakten, ohne darüber nachzudenken oder es zu berühren oder seinen Gegenwart zu spüren.&quot; (3)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir sehen: Das Abstraktum wird zu einer weiteren Zutat, die die Wirkungsweise streuen und die Reichweite dieser Aktion vergrößern könnte. In welche Richtung? Hier mag zunächst eine Begriffsdefinition der anderen genannten Ingredienzien hilfreich sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;i&gt;Für unseren anarchistischen Satanisten, der zur &quot;Freiheit&quot; anstiftete, könnte die folgende Beschreibung des antiken Freiheitsbegriffs durch Hannah Arendt eine von mehreren gültigen Möglichkeiten sein:&lt;br /&gt;
Freisein hieß, frei zu sein von der allen Herrschaftsverhältnissen innewohnenden Ungleichheit, sich in einem Raum zu bewegen, indem es weder Herrschen noch Beherrschtwerden gab. (4) &lt;br /&gt;
Freiheit im Arendt`schen Sinne ist jedoch deutlich weiter gefaßt und eng mit dem Handeln in ihrer idealisierten Rekonstruktion der griechischen Polis verknüpft. Dieses Handeln findet ausschließlich im öffentlichen, politischen Raum statt, wie er in der griechischen Antike verstanden wurde (siehe &lt;a href=&quot;http://habitsoftheheart.twoday.net/stories/1109514/&quot;&gt;hier&lt;/a&gt;).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kurz zusammengefaßt ist dieser Raum frei von allen alltäglichen Notwendigkeiten, die dem reinen Lebensunterhalt dienen. Es erfordert Wagemut, diesen Raum zu betreten und die Bereitschaft, das Leben selbst aufs Spiel zu setzen. Gleichzeitig halten sich in diesem Raum mehrere gleichberechtigte Personen auf, Herrschaftverhältnisse existieren im Idealfall nicht. Diese Gleichberechtigung wird nicht im neuzeitlichen Sinne als eine Forderung der Gerechtigkeit verstanden, sondern als eine Vorraussetzung der Freiheit. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aus dieser Freiheit heraus kann echtes Handeln entstehen, dass, wie die Freiheit selbst, viele Gefahren birgt: niemand kann die Konsequenzen seiner Taten bis ins kleinste Detail voraussehen: im antiken Stadtstaat sind in der Regel mehrere Personen an einer Handlung beteiligt. Beispielsweise folgen sie freiwillig der Idee eines Einzelnen und führen mit ihm gemeinsam die Tat aus. Dadurch wird die Lage für den Initiator unübersichtlich. Es mag scheinen, als sei er nicht mehr Täter, sondern dem weiteren Verlauf seiner Handlung hilflos ausgeliefert, die sich nun vor seinen Augen entfaltet und für ihn und andere auch verschiedene, möglicherweise unangenehme Nebeneffekte hervorbringen kann. Ist er dann überhaupt noch frei?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hannah Arendt beantwortet diese Frage mit einem eindeutigen Ja: Der Fehler, der Denkfehler, der dem oben geschilderten Zweifel zugrunde liegt, scheint in der Gleichsetzung von Souveränität und Freiheit zu liegen, Begriffe, die in Hannah Arendts Argumentation einander entgegengesetzt sind: kein Mensch ist souverän, weil Menschen und nicht &lt;b&gt;der&lt;/b&gt; Mensch die Erde bewohnt. (5). Souverän kann nur ein absoluter Herrscher sein, der wiederum mit Macht und Gewalt die Freiheit der anderen unterdrückt: Dass es sich hier nicht um Schwäche oder Stärke im Sinne der Selbstgenügsamkeit oder der Abhängigkeit von anderen handelt, kann man sich vielleicht am einfachsten daran vergegenwärtigen, dass auch die Götter des Polytheismus, wie mächtig sie auch sein mögen, niemals souverän sind; souverän ist nur der einzige Gott. Wo immer Pluralität ins Spiel kommt, ist Souveränität nur in der Einbildung möglich, und der Preis für sie ist die Wirklichkeit selbst. (6)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Daraus ließe sich folgern, dass Freiheit mehrere gleichberechtigte Personen, einen gemeinsamen Raum des Agierens, die Unabhängigkeit von der Sorge um die Lebensnotwendigkeiten und das Fehlen von Herrschaftssystemen innerhalb dieses Handlungsraumes voraussetzt. Das Handeln selbst könnte in diesem Zusammenhang als der sichtbare Ausdruck der Freiheit betrachtet werden.&lt;/i&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
___________&lt;br /&gt;
Fußnoten&lt;br /&gt;
(1) Carlos Castaneda: &quot;Die Kraft der Stille&quot;; Frankfurt a.M. 1992; S. 50&lt;br /&gt;
(2) Carlos Castaneda: &quot;Die Kraft der Stille&quot;; Frankfurt a.M. 1992; S. 51&lt;br /&gt;
(3) Carlos Castaneda: &quot;Die Kraft der Stille&quot;; Frankfurt a.M. 1992; S. 51-52&lt;br /&gt;
(4) Hannah Arendt: &quot;Vita activa&quot;; München, 2005; S. 43&lt;br /&gt;
(5) Hannah Arendt: &quot;Vita activa&quot;; München, 2005; S. 299&lt;br /&gt;
(6) Hannah Arendt: &quot;Vita activa&quot;; München, 2005; S. 299</description>
    <dc:creator>Thaleia</dc:creator>
    <dc:subject>&lt;a href=&quot;http://habitsoftheheart.twoday.net/topics/Symbole&quot;&gt;Symbole&lt;/a&gt;</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2006 Thaleia</dc:rights>
    <dc:date>2006-05-28T14:21:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://habitsoftheheart.twoday.net/stories/2076639/">
    <title>Tierverwandlungen</title>
    <link>http://habitsoftheheart.twoday.net/stories/2076639/</link>
    <description>&lt;b&gt;&quot;Dass es im Mittelalter in dieser Gegend Drachen gegeben hat [...] ist nicht verwunderlich, und es wäre auch nicht erstaunlich, wenn sie heute wieder vor den entsetzten Augen der Bauern erschienen. Alles ist hier tatsächlich möglich, wo die antiken Heidengötter, der Bock und das rituelle Lamm täglich über die bekannten Straßen laufen und das es keine sichere Grenze zwischen dem Bereich des Menschlichen und der Welt der Tiere und Ungeheuer gibt.&quot;&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
&lt;i&gt;(Carlo Levi, Christus kam nur bis Eboli, München 1982, S.100)&lt;/i&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Levi führt weiter aus, dass es in dem kleinen Dorf Gagliano viele Wesen mit sogenannten Doppelnaturen gibt. Dies bedeutet, dass heidnische denkende und fühlende Menschen keinen Widerspruch darin sehen, gleichzeitig von einem menschlichen Wesen, einer mythologischen Gestalt oder einem Tier abzustammen: &lt;i&gt;&quot;Eine Frau, eine Bäuerin mittleren Alters, mit Mann und Kindern, die, wenn man sie so sah, gar nichts besonderes an sich hatte, war die Tochter einer Kuh. So behauptete der ganze Ort, und sie selbst bestätigte es. Alle alten Leute erinnern sich an die , ihre Mutter, die ihr, als sie ein Kind war, überall hin folgte, sie brüllend rief und sie mit ihrer rauhen Zunge beleckte. Das schloß die Tatsache nicht aus, dass es auch eine menschliche Mutter gegeben hatte, die jetzt, ebenso wie die Kuhmutter, lange tot war.&lt;/i&gt; (a.a.O., S.100)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Daneben scheint es noch sporadische Verwandlungen zu geben: die meiste Zeit ihres Alltags verbringen diese Wesen in ihrem menschlichen Zustand nur zu besonderen Gelegenheiten. Unter Umständen kann dies auch für deren Familie gewisse Gefahren in sich bergen: &lt;i&gt;Es gab auch in Gagliano einige, die in Winternächten sich wegschlichen, um mit ihren Brüdern, den wahren Wölfen zusammenzutreffen. &quot; Sie gehen nachts aus&quot;, erzählte mir Julia, &quot; und sind noch Menschen, aber dann werden sie zu Wölfen und versammeln sich alle zusammen mit den richtigen Wölfen am Brunnen. Man muss aber aufpassen, wenn sie nach Hause kommen. Wenn sie das erste Mal ankklopfen, darf die Frau nicht aufmachen. Wenn sie öffnete, würde sie den Mannnoch ganz als Wolf erblicken, er würde sie verschlingen und für immer in den Wald flüchten. Wenn sie zum zweiten Mal klopfen, darf die Frau noch immer nicht aufmachen: sie würde ihren Mann bereits mit seinem menschlichen Körper, aber noch mit einem Wolfskopf sehen. Erst beim dritten Klopfen kann man öffnen: dann sind sie schon ganz verwandelt, der Wolf ist verschwunden, und der Mensch ist wieder zum Vorschein gekommen.&lt;/i&gt;&lt;br /&gt;
(a.a.O., S.100f.)</description>
    <dc:creator>Thaleia</dc:creator>
    <dc:subject>&lt;a href=&quot;http://habitsoftheheart.twoday.net/topics/Geisterwelten&quot;&gt;Geisterwelten&lt;/a&gt;</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2006 Thaleia</dc:rights>
    <dc:date>2006-05-27T14:44:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://habitsoftheheart.twoday.net/stories/2072500/">
    <title>Karneval in Gagliano</title>
    <link>http://habitsoftheheart.twoday.net/stories/2072500/</link>
    <description>&lt;b&gt;Carlo Levi, Anfang der dreissiger Jahre des letzten Jahrhunderts in ein verlassenes Städtchen im Süden Italiens verbannt, beschreibt in seinem Buch &quot;Christus kam nur bis Eboli&quot; (München, 1982) unter anderem heidnische Einstellungen und Sichtweisen der Bewohner des Ortes.&lt;br /&gt;
Levi wird in Gagliano vom dortigen Karneval Treiben überrascht: &quot;Unerwartet und anachronistisch kam der Karneval heran. In Gagliano gibt es weder Feste noch Spiele, so dass ich seine Existenz vollständig vergessen hatte. Aber eines Tages wurde ich daran erinnert, als ich, während ich durch die Hauptstraße über den Platz hinauswanderte, drei weißgekleidete Gespenster auftauchen und blitzschnell heranlaufen sah. Sie kamen in großen Sprüngen und heulten wie wütende Tiere [...] Sie waren ganz weiß [...] Sie wirkten wie losgelassene Dämonen, voll wilder Begeisterung für diesen einzigen Augenblickvon Narrheit und Straflosigkeit...&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
&lt;i&gt;(a.a.O., S.190)&lt;/i&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Interessant geht die Geschichte weiter, als der Autor den Kindern des Dorfes zu eigenen Masken verhilft: &lt;i&gt;&quot;Ich machte mich also ans Werk und fabrizierte aus weißen Papierzylindern mit Löchern für die Augen, jedem eine Maske, die viel größer als das Gesicht war und alles bedeckte. Warum weiß ich nicht,  vielleicht in Erinnerung an die düsteren Baurenmasken, die ich gesehen hatte, vielleicht auch vom Ortsgeist, ohne es zu wollen, angesteckt, jedenfalls machte ich sie alle gleich,  schwarz weiß bemalt, und alle waren sie Totenköpfe mit schwarzen Höhlungen für Augen und Nase und lippenlosen Zähnen. Die Kinder waren nicht erschreckt, sondern höchst vergnügt, und beeilten sich, sie überzustülpen, setzten auch Baron eine auf und rannten davon in alle Häuser des Ortes. Es war inzwischen Abend geworden, und die zwanzig Gespenster kamen schreiend in die von rotem Kaminfeuer und schwankenden Öllämpchen nur spärlich erleuchteten Zimmer. Die Frauen flohen entsetzt; denn hier ist jedes Symbol wirklich, und die zwanzig Kinder waren an diesem Abend in Wahrheit ein Triumph des Todes. &lt;/i&gt;&lt;br /&gt;
(a.a.O. S.191)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
An dieser Stelle wird ein deutlich anderes Symbolverständnis erkennbar, als das, welches in modernen Traditionen gepflegt wird: im heidnischen Verständnis sind Symbole nicht Platzhalter für eine andere, &quot;wirkliche&quot; Sache, die in der Realität existiert und als eine Art Schauspiel vorgeführt wird. Die Kinder sind in diesem Falle der Tod selbst und genauso gefährlich wie er - deshalb flüchten die Frauen. Strenggenommen gibt es in diesem Sinne keine Symbole - was dargestellt wird, ist die Realität und kann direkte Auswirkungen auf das Leben der Menschen haben: im vorgestellten Beispiel könnten die Kinder also den Tod bringen.&lt;br /&gt;
Aus dieser Sichtweise könnten sich weiterführende Anregungen für neuheidnische &quot;Rituale&quot; ergeben: nicht mehr Dolche, Kelche oder Feuer &quot;symbolisieren&quot; mächtige Kräfte, wie Fruchtbarkeit, Sex, Freiheit und Veränderungen im eigenen Leben, sondern die Darstellung selbst, das Spiel oder Theater ist die Sache an sich, sie hat Macht und direkte Auswirkung auf das alltägliche Leben.</description>
    <dc:creator>Thaleia</dc:creator>
    <dc:subject>&lt;a href=&quot;http://habitsoftheheart.twoday.net/topics/Symbole&quot;&gt;Symbole&lt;/a&gt;</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2006 Thaleia</dc:rights>
    <dc:date>2006-05-10T12:49:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://habitsoftheheart.twoday.net/stories/2071708/">
    <title>Geisterboote und Seelenführer</title>
    <link>http://habitsoftheheart.twoday.net/stories/2071708/</link>
    <description>&lt;b&gt;&quot;Da ich nun in meinem Bericht so weit gelangt bin, muss ich auch einer reichlich märchenhaften Geschichte Erwähnung tun: Sie machte mir zwar einen ganz und gar unglaubwürdigen Eindruck, obwohl sie immer wieder von zahllosen Leuten vorgebracht wurde, die die Vorgänge erlebt und mit eigenen Augen davon gehört haben wollten...&quot;&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
(&lt;i&gt;Prokop, Gotenkriege, München 1966, 875 - 879, zitiert aus: Carlo Ginzburg, Hexensabbat - Entzifferung einer nächtlichen Geschichte, Berlin 2005 &lt;/i&gt;)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ginzburg führt im folgenden weiter aus, dass es sich bei den erwähnten Menschen um die Einwohner einiger Küstendörfer handelt, die gegenüber von Brittia gelegen haben sollen. Als Untertanen der Franken sind sie jedoch von allen Tributzahlungen befreit, da sie gewisse Dienste zu leisten haben: Die Einwohner der Küstendörfer sind verpflichtet, die Seelen der Verstorbenen auf die Insel Brittia überzusetzen.&lt;br /&gt;
Prokop berichtet: &lt;i&gt;&quot;Wer nun in der folgenden Nacht das Amt übernehmen und sich zu dieser Dienstleistung einfinden muss, begibt sich gleich nach dem Dunkelwerden in sein Haus und pflegt hier der Ruhe, wobei er auf den Anführer des Zuges wartet. Mitten in der Nacht merken sie plötzlich, wie an die Türen geschlagen wird, und vernehmen die Stimme eines Unsichtbaren, der sie zum Werk zusammenruft. Daraufhin erheben sie sich sofort von ihren Lagerstätten und gehen zum Gestade, von einem gewissen Zwange getrieben, aber ohne recht zu wissen, welcher Art dieser ist.&quot; &lt;/i&gt;&lt;br /&gt;
Laut Ginzburg finden sie am Ufer Boote, die anscheindend leer sind, aber dennoch beinahe bis zum Rand im Wasser versinken, wenn sie einsteigen. Gewöhnlich dauert die Fahrt nach Brittia einen Tag und eine Nacht, in dieser Nacht jedoch nur eine Stunde. Sie sehen keinen ihrer Passagiere, sondern hören nur eine Stimme, die die Namen und Stellung der Fahrgäste verkündet. Auf der Rückfahrt von Brittia sind die Boote leicht.&lt;br /&gt;
&lt;i&gt;(Ginzburg a.a.O., S.127f)&lt;/i&gt;</description>
    <dc:creator>Thaleia</dc:creator>
    <dc:subject>&lt;a href=&quot;http://habitsoftheheart.twoday.net/topics/Geisterwelten&quot;&gt;Geisterwelten&lt;/a&gt;</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2006 Thaleia</dc:rights>
    <dc:date>2006-05-26T10:08:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://habitsoftheheart.twoday.net/stories/1348265/">
    <title>Verhältnis zur Natur im antiken Griechenland</title>
    <link>http://habitsoftheheart.twoday.net/stories/1348265/</link>
    <description>&lt;b&gt;Jean  Pierre Vernant spannt in Der Mensch der griechischen Antike einen Bogen von den Göttern hin zur als göttlich betrachteten Natur im griechischen Weltbild. Die &lt;i&gt;physis&lt;/i&gt; ein Terminus, den wir mit dem Begriff Natur übersetzen, wenn wir, Aristoteles folgend, davon sprechen, dass die Philosophen der Schule von Milet im 6. Jahrhundert v. Chr. die ersten waren, die eine &lt;i&gt;historia peri physeos&lt;/i&gt;, eine Studie über die Natur, vornahmen  diese &lt;i&gt;physis&lt;/i&gt;   Natur hat wenig mit dem gemein, was heute Gegenstand unserer Naturwissenschaften oder der Physik ist. Ob sie das Wachstum der Pflanzen bewirkt, die Fortbewegung der Lebewesen ermöglicht oder die Bahnen der Gestirne lenkt, die physis ist eine beseelte und lebendige Kraft. Für den Physiker Thales haben sogar die unbelebten wie zum Beispiel Steine eine psyche, welche zugleich Atem und Seele ist, während für uns der erster dieser Begriffe eine materielle und der zweite eine geistige Konnotation hat. Beseelt, inspiriert, lebendig  die Natur steht durch ihre Dynamik dem Göttlichen und durch ihr Lebendigsein uns selbst, als Menschen, nahe.&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
&lt;i&gt;(aus: Einführung - Der Mensch des Antiken Griechenland, Jean-Pierre Vernant, in: Der Mensch der griechischen Antike von Jean-Pierre Vernant (Hrsg.), Fischer Verlag, Frankfurt 1996, S. 11)&lt;/i&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im griechischen Verständnis ist die Natur an sich daimonia also dämonisch, ebenso wie die Seele des Menschen ein daimon ist. Somit besteht zwischen Natur und Mensch ein unmittelbarer Zusammenhang: stirbt der Mensch, verlässt ihn sein daimon und kehrt als unpersönliche Wesenheit in die Natur zurück. Der Mensch ist in dieser Weltsicht nicht ein unabhängiger Betrachter der Welt, sondern mit seinem gesamten Denken, Fühlen, wahrnehmen ein Teil von ihr:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Mensch gehört zur Welt, der er verwandt ist und die er durch Widerhall oder heimliches Einverständnis kennt. Das Wesen des Menschen ist ursprünglich ein Auf-der-Welt-Sein. Wenn diese Welt ihm fremd wäre, wie wir heute annehmen, wenn sie ein reines Objekt aus Raum und Bewegung wäre, das einem denkenden und urteilsfähigen Subjekt gegenüberstünde, dann könnte der Mensch tatsächlich nur mit ihr kommunizieren, wenn er sie mit seinem eigenen Bewusstsein gleichsetzte. Für den Griechen ist jedoch ist die Welt nicht jenes verdinglichte äußere Universum, welches vom Menschen durch die unüberwindliche Barriere zwischen Materie und Geist, zwischen dem Physischen und dem Psychischen getrennt ist. Der Mensch lebt mit dem beseelten Universum, mit dem er in jeder Hinsicht verbunden ist, in enger Gemeinschaft. (a.a.O.; S. 19f.)</description>
    <dc:creator>Thaleia</dc:creator>
    <dc:subject>&lt;a href=&quot;http://habitsoftheheart.twoday.net/topics/Alte+Kulturen&quot;&gt;Alte Kulturen&lt;/a&gt;</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2006 Thaleia</dc:rights>
    <dc:date>2006-01-03T14:30:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://habitsoftheheart.twoday.net/stories/1340474/">
    <title>Hoensa - Thóris Saga - die Geschichte vom Huehnerthorir</title>
    <link>http://habitsoftheheart.twoday.net/stories/1340474/</link>
    <description>&lt;b&gt;Es war ein Mann namens Thorir. Er war arm an Habe und nicht sehr beliebt bei den Leuten insgemein. Er warf sich darauf, dass er des Sommers mit seiner Ware von Landschaft zu Landschaft zog und in der einen verkaufte, was er in der anderen gekauft hatte, und bald wuchs ihm ein Vermögen an von diesem Handel. Einmal, als Thorir übers Hochland nach dem Norden zog, führte er Hühner mit sich fort ins Nordviertel und verkaufte sie mit anderer Handelsware: davon bekam er den Beinamen Hühnerthorir.&lt;br /&gt;
Mit der Zeit erwarb Thorir soviel, dass er sich Land kaufen konnte, dort, wo es Zum See heißt, oberhalb von Norderzunge. Wenige Jahre hatte er gewirtschaftet, da war er ein so vermögender Mann geworden, dass er so ziemlich bei jedermann großer Summen stehen hatte. Aber mochte er auch zu Reichtum kommen, er blieb doch unbeliebt; und es gab auch kaum einen unangenehmeren Menschen als den Hühnerthorir. &lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
&lt;i&gt;(Hoensa  Thóris Saga, in: Island Sagas  Erzählkunst, Diederichs, 2.Auflage 1995, S. 274)&lt;/i&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im 13. Jahrhundert aufgeschrieben, zählt die Hoensa  Thóris Saga zu den jüngeren Werken der Sagaliteratur. Im Gegensatz zum üblichen Erzählstil der Islandsagas weist sie verschiedene Abweichungen auf: So ist der Held der Saga, der Hühnerthorir, ein gesellschaftlicher Aussenseiter der keine der sonst üblichen Ahnenaufzählungen vorzuweisen hat  als einzige Figur in dieser Saga ist nur sein Name bekannt und ein einziger Verwandter, der als Rumtreiber charakterisiert wird. Falsche, topographische Angaben, verfälschte Verwandtschaftsverhältnisse, unwahrscheinliche Angaben zu gesellschaftlichen Verhältnissen und juristischen Prozeduren. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da auch dem Publikum des 13. Jahrhunderts noch diese Ungereimtheiten aufgefallen sein dürften, ist davon auszugehen, dass sie bewusst eingesetzt wurden.&lt;br /&gt;
Diese Annahme verstärkt sich betrachtet man den inhaltlichen Ablauf der Saga:&lt;br /&gt;
Dem Hühnerthorir, der wie mehrfach erwähnt wird, kein Ansehen in der isländischen Gesellschaft genießt, gelingt es immer wieder, mit Hilfe von Tricks und dem Einsatz finanzieller Mittel auch hochangesehene und der Tradition verpflichtete Isländer in seine Händel mit einzubeziehen. &lt;br /&gt;
Schon im zweiten Kapitel erkauft er sich ein verwandtschaftliches Verhältnis zu dem Goden Arngrim, indem er die Pflegschaft für dessen Sohn Helgi übernimmt. Arngrim ist sich wohl bewusst, dass ihm diese Pflegschaft keine Ehre einbringt, doch kann er einem verlockenden finanziellem Angebot des Thorir nicht widerstehen. (a.a.O., S. 274)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Den edlen und weit geachteten Bluntketil lässt der Hühnerthorir wie einen Idioten erscheinen: als Bluntketil vom Thorir im Winter Heu für seine Pächter kaufen will, verweigert Thorir im dies mit höhnischen und lügnerischen Bemerkungen, obwohl er über mehr als genug Heu verfügt. Der Hühnerthorir verhält sich nicht als Ehrenmann, der anderen in der Notlage hilft, sondern nutzt seine neue Machtstellung als Pflegevater des Helgi schamlos aus  selbst wenn dies bedeutet, dass andere hungern müssen.&lt;br /&gt;
Bluntketil nimmt sich das Heu schließlich mit Gewalt. Diese Tat findet in der isländischen Gesellschaft durchaus Zustimmung. Andererseits verschafft sich Thorir durch List und Geldangebote die Hilfe bedeutender Männer und bricht so eine Fehde zwischen mehreren angesehenen Familien vom Zaun.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Verlauf des Konflikts trägt immer wieder berechnendes Kalkül, die Verlockung vermeintlichen Reichtums und Hinterlist den Sieg über althergebrachte Traditionen davon. Obwohl der Hühnerthorir selbst relativ schnell aus der eigentlichen Erzählung sang  und klanglos verschwindet (und später erschlagen wird) haben sich die neuen Verhaltensweisen auch bei den angesehenen Isländern bereits eingeschlichen: jeder scheint sich hier nun selbst der Nächste und versucht, sich am Unglück des anderen zu bereichern. &lt;br /&gt;
So plündern nach der vom Thorir in die Wege geleiteten Brenna von Bluntketils Hof die zur Hilfe gerufenen und verpflichteten Verbündeten diesen Hof aus, bzw. nehmen ihn mit höhnischen Bemerkungen in den eigenen Besitz. Herstein, der hier als Sohn des Bluntketil dargestellt wird (aber wohl eher sein Enkel gewesen ist), ist der Leidtragende, obwohl er sich ehrenhaft und gemäss den althergebrachten Sitten verhalten hat. &lt;br /&gt;
Herstein mutiert darauf hin selbst zu einer Person mit Ellbogenmentalität, der nur noch auf den eigenen Vorteil bedacht ist.&lt;br /&gt;
Im Verlauf der Geschichte treten noch weitere ehrenwerte Männer auf, wie beispielsweise Thord Brüller, die aus anderen Sagas bekannt sind. Diese stehen aufgrund ihres traditionellen Verhaltens häufig wie Trottel da, denn alle anderen haben bereits den neuen Zeitgeist erkannt und tragen im Konflikt den Sieg davon.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Saga wurde natürlich für ein christliches Publikum geschrieben. Möglicherweise sollte diesem deutlich vor Augen geführt werden, dass die alten Werte und Lebensweisen sich längst überholt haben. Gleichzeitig möchte aber auch niemand die Verhaltensweisen des unsympathischen Hühnerthorir in sich selbst verwirklicht sehen. &lt;br /&gt;
Allerdings scheint der neu aufgetauchte, merkantile Lebensstil die Zeichen der Zeit zu repräsentieren: nur wer sich auf Kosten anderer bereichert oder einflussreiche Männer mit Hilfe von Geldversprechungen auf seine Seite lockt, hat Aussicht, ein erfolgreiches Leben zu führen. &lt;br /&gt;
Wer die alten Traditionen pflegt und weiterverfolgt, wird am Ende von allen ausgebeutet und steht als Idiot da, den niemand mehr ernst nimmt. Gemeinschaftssinn, verwandtschaftliche Verpflichtungen, gegenseitige Hilfeleistungen zählen nicht mehr. Was zählt ist Reichtum, und damit einhergehend Macht, sowie der Einsatz von größtmöglicher List und Tücke, um sich selbst zu bereichern.&lt;br /&gt;
In der Saga wird dem Publikum vor Augen geführt, dass Menschen, die sich an die althergebrachten Konventionen halten, berechenbar sind und leicht ausgetrickst werden können. Somit haben diese, im Grunde ehrenwerten Leute, das Nachsehen vor hergelaufenen Herumtreibern, wie dem Hühnerthorir, der sie wie Marionetten nach seiner Pfeife tanzen lässt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Allerdings ist das Problem nicht dieser einzelne Hühnerthorir, sondern die Tatsache, dass sein ausschließlich auf den eigenen Profit bezogenes Denken auch bei den Alteingesessenen Schule macht und um sich greift. So wird die gesamt isländische Gesellschaftsordnung unterhöhlt und ad absurdum geführt. &lt;br /&gt;
Es liegt nahe, dass hier eine christliche Alternative intendiert ist, auch wenn diese nirgendwo in der Saga explizit aufscheint. Wenn das alte Verhalten, die alten Traditionen vor den neuen, rein wirtschaftlich orientierten Werten und Handlungsweisen kapitulieren müssen, gibt es nur die Möglichkeit, nach einem neuen Wertekanon Ausschau zu halten, um diesem, sicherlich auch vom damaligen Publikum, als schlecht empfundenen neuen Weg, entgegen zu wirken. Es ist vorstellbar, dass das christliche Publikum des 13. Jahrhunderts genau diesen Schluss für sich gezogen hatte und auch ziehen sollte. Christliche Werte konnten als Mittel gesehen werden, um diesem unehrenhaften Lebenswandel entgegenzuwirken. Wer auf Reichtum und Besitztümer in der diesseitigen Welt keinerlei Wert legt, ist auch vor einem Hühnerthorir gefeit.&lt;br /&gt;
Gleichzeitig spielen verwandtschaftliche Bindungen, die einen teilweise zu grausamen Mordtaten treiben können, nur eine untergeordnete Rolle: da jede Person mein Nächster ist, sind Blutfehden für Christen selbstverständlich abzulehnen. Damit entfallen auch verpflichtende Bindungen untereinander, die den altisländischen Menschen und seine Handlungsweisen durchschaubar und berechenbar machten  somit war er anfällig für die neuen Methoden von ausbeuterischen Personen, wie dem Hühnerthorir.&lt;br /&gt;
Damit konnte dem christlichen Publikum deutlich gemacht werden, dass sich die alten, heidnischen Werte und Ehrvorstellungen überholt hatten. Gleichzeitig hatte man eine Waffe für den neuen Feind, den Eigennutz und die materielle Bereicherung, mit der christlichen Lehre an der Hand. &lt;br /&gt;
Das diese Rechnung, christlicher Glaube und Lebensweise ersetzt alte Traditionen und Bindungen und bildet gleichzeitig ein stabiles Bollwerk gegen kapitalistische Interessen, nicht aufgegangen ist, hat der Verlauf der Geschichte gezeigt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Interessant zum Thema ist auch die im Internet verfügbare umfangreiche Analyse der Hoensa - Thóris Saga von &lt;a href=&quot;http://w210.ub.uni-tuebingen.de/dbt/volltexte/2002/488/pdf/hoensa_wuerth_1999.pdf&quot;&gt;Stefanie Würth&lt;/a&gt;.</description>
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    <dc:rights>Copyright &#169; 2005 Thaleia</dc:rights>
    <dc:date>2005-12-27T20:52:00Z</dc:date>
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