"Tree of Life" von Rüdiger Sünner
"Das nach dem Flugzeugabsturz des ehemaligen UNO-Generalsekretärs Dag Hammarskjöld (1905-1961) aufgefundene Tagebuch "Zeichen am Weg" zeigte der überraschten Nachwelt eine verborgene Seite des international geachteten Diplomaten: Hammarskjöld war auch ein Dichter und Mystiker gewesen, der sich in der grandiosen Natur Lapplands immer wieder moralische Inspiration für sein aufreibendes Amt geholt hatte. Bei seinen dortigen Wanderungen lernte er Ausdauer, Demut und die Fähigkeit, "als ein organischer Teil innerhalb des Ganzen mitzuklingen" - Grundlagen auch für seine politische Arbeit, die stets versuchte, die "Schwierigkeiten des anderen von innen zu erleben." Für seine Vermittlung im Nahostkonflikt und im Kongo erhielt Hammarskjöld posthum den Friedensnobelpreis verliehen. Er schuf die sogenannten "Blauhelmsoldaten" und sein Stil der "sanften Diplomatie" gilt auch dem heutigen UN-Chef Kofi Annan immer noch als Vorbild. Mit Hammarskjölds Tagebuchaufzeichnungen begibt sich der Film "The Tree of Life" in die Berglandschaften bei Abisko und Kebnekaise, die für das spirituelle Weltbild dieses ungewöhnlichen Politikers von grosser Bedeutung waren."
(zitiert aus: http://www.ruedigersuenner.de/treeoflife.html)
Rüdiger Sünners neuer Film geht ungewöhnliche und inspirierende Wege: Dag Hammarskjölkds politisches und spirituelles Leben wird in magisch poetische Bilderwelten umgesetzt, die seiner Einstellung „als organischer Teil eines Ganzen mitzuschwingen“ gerecht werden. Seine politische Arbeit erscheint in wunderschön von Christine Klie gezeichneten Bildern, die sich in die großartige Landschaft Lapplands einfügen. Die wichtigsten Stationen von Hammarskjölds Wirken, wie die Vermittlung im Nahostkonflikt und im Kongo, werden lebendig: sie wehen wie Blätter im Wind, verschwimmen in Flüssen, gehen im Feuer unter.
Der Kontrast zwischen dem nervenaufreibenden Alltag des ehemaligen UNO – Generalsekretärs und der meditativen Ruhe von Bergen, Flüssen, Seen Lapplands, aus der er die Kraft schöpfte, den Menschen zugetan zu bleiben und sein Bestes für die Friedensarbeit zu tun, wird in diesem Film besonders deutlich. Dadurch gibt „The Tree of Life“ einen spürbaren Eindruck von der Stärke des Politikers, die in seine diplomatischen Bemühungen mit einfließen konnte und ihn so bis heute zu einer unvergessenen Persönlichkeit machte.
Beindruckend, wie der Film die Zusammenhänge dieser politischen Stärke und einer ihrer Quellen, der lappländischen Natur, für den Zuschauer erfahrbar und beinahe nacherlebbar macht. 70 Minuten lang fühlt man sich in eine andere Welt versetzt, die Mut macht, auch große Probleme mit innerer Ruhe bewältigen zu können und durch das eigene Leben mehr Menschlichkeit in den Alltag einbringen zu können.
The Tree of Life
Auf den Spuren von Dag Hammarskjöld in Lappland
Buch, Kamera, Regie: Rüdiger Sünner
Zeichnungen: Christine Klie
Sprecher: Ernst Jacobi, Rüdiger Sünner
Musik: Mari Boine, Dietmar Herriger, Miriam Goldschmidt
(zitiert aus: http://www.ruedigersuenner.de/treeoflife.html)
Rüdiger Sünners neuer Film geht ungewöhnliche und inspirierende Wege: Dag Hammarskjölkds politisches und spirituelles Leben wird in magisch poetische Bilderwelten umgesetzt, die seiner Einstellung „als organischer Teil eines Ganzen mitzuschwingen“ gerecht werden. Seine politische Arbeit erscheint in wunderschön von Christine Klie gezeichneten Bildern, die sich in die großartige Landschaft Lapplands einfügen. Die wichtigsten Stationen von Hammarskjölds Wirken, wie die Vermittlung im Nahostkonflikt und im Kongo, werden lebendig: sie wehen wie Blätter im Wind, verschwimmen in Flüssen, gehen im Feuer unter.
Der Kontrast zwischen dem nervenaufreibenden Alltag des ehemaligen UNO – Generalsekretärs und der meditativen Ruhe von Bergen, Flüssen, Seen Lapplands, aus der er die Kraft schöpfte, den Menschen zugetan zu bleiben und sein Bestes für die Friedensarbeit zu tun, wird in diesem Film besonders deutlich. Dadurch gibt „The Tree of Life“ einen spürbaren Eindruck von der Stärke des Politikers, die in seine diplomatischen Bemühungen mit einfließen konnte und ihn so bis heute zu einer unvergessenen Persönlichkeit machte.
Beindruckend, wie der Film die Zusammenhänge dieser politischen Stärke und einer ihrer Quellen, der lappländischen Natur, für den Zuschauer erfahrbar und beinahe nacherlebbar macht. 70 Minuten lang fühlt man sich in eine andere Welt versetzt, die Mut macht, auch große Probleme mit innerer Ruhe bewältigen zu können und durch das eigene Leben mehr Menschlichkeit in den Alltag einbringen zu können.
The Tree of Life
Auf den Spuren von Dag Hammarskjöld in Lappland
Buch, Kamera, Regie: Rüdiger Sünner
Zeichnungen: Christine Klie
Sprecher: Ernst Jacobi, Rüdiger Sünner
Musik: Mari Boine, Dietmar Herriger, Miriam Goldschmidt
Thaleia - 5. Nov, 13:01






